Ausstellungen und Veranstaltungen

GREY IS THE NEW PINK betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlichen, künstlerischen sowie persönlichen und individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.

In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Lyriker aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen, Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an. Zahlreiche Fotografien und Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie sowie Werke der Bibliothek des Weltkulturen Museums erweitern die Perspektiven auf die Thematik. Mit Spielekonsolen können Sie Ihre Gehirnfunktionen trainieren und sich an der „Weltkulturen Wasserbar” erfrischen.

Weltkulturen Museum
Ein Museum der Stadt Frankfurt am Main
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt am Main

www.weltkulturenmuseum.de

Die Sonderausstellung ist den vielen kleinen Mauerfällen im Grenzabschnitt zwischen Hessen und Thüringen im November und Dezember 1989 nach dem Fall der Berliner Mauer gewidmet. Verschiedene Foto- und Filmdokumente berichten von der Freude des Wiedersehens, dem Glück der beendeten Trennung, dem Interesse an der anderen Grenzseite und dem neuen Umgang mit den alten, fremd gewordenen Nachbarn. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung ist der „Mauerfall-Trabi“ zu Gast im Hessenpark. Seit dem 25. Jahrestag ist das Kunstobjekt in ganz Deutschland unterwegs, um an den Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 zu erinnern. Für junge Museumsgäste gibt es ein Mitmachangebot zum Thema. Trabi-Vorlagen mit Motiven des Hessenparks liegen zum Ausmalen bereit.

Die Sonderausstellung läuft vom 7. April bis 1. Dezember 2019 und ist täglich geöffnet.

Haus aus Ransbach (Festes Haus), Baugruppe Nordhessen

www.hessenpark.de

Nahezu ein Vierteljahrhundert berichtet Anja Niedringhaus (1965–2014) von Kriegsschauplätzen in aller Welt wie dem Balkan, dem Irak, und immer wieder aus Afghanistan. Als die Fotografin dort am 4. April 2014 während eines Reportage-Einsatzes einem Attentat zum Opfer fällt, hinterlässt sie ein beeindruckendes Œuvre. Die erste posthume Retrospektive anlässlich ihres 5. Todestages präsentiert mit über 80 großformatigen Aufnahmen ein Werk, das die ›Bilderkriegerin‹ bereits zu Lebzeiten zur Ikone werden ließ.

Obgleich Anja Niedringhaus an zahlreichen Krisenorten fotografiert, lehnt sie den Begriff ›Kriegsfotografin‹ für sich ab. Ihre Aufnahmen, die oft unter Lebensgefahr an vorderster Front entstehen, reichen weit über eine reine Dokumentation von Ereignissen hinaus – sie sind Aufrufe zum Frieden. Sie wollen aufrütteln und mahnen, indem sie uns die Schrecken des Krieges vor Augen führen. Ihre Werke vereinen starke Gegensätze – einen Moment der Ruhe inmitten des völligen Chaos und tiefe Menschlichkeit inmitten von brutaler Barbarei.

Anja Niedringhaus erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2005 den ersten Pulitzer-Preis für eine deutsche Fotografin.

Der umfangreiche Nachlass umfasst Bilder aus Kriegs- und Krisenregionen ebenso wie brillante Porträtaufnahmen und Sportfotografien. In der Ausstellung sind alle ihre Arbeiten erstmals durchgängig in Farbe präsentiert.

Eine Ausstellung im Rahmen des Photoszene-Festivals 2019

www.kollwitz.de

Adresse

Käthe Kollwitz Museum Köln

Neumarkt 18-24 / Neumarkt Passage

50667 Köln

Öffnungszeiten

Di bis Fr

10 - 18 Uhr

Sa und So

11 - 18 Uhr

Feiertage

11 - 18 Uhr

Montags

geschlossen

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