Satzung des Fotoclub Bad Homburg e.V. vom 11.5.1977 in der Fassung vom 22.2.2023

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen “Fotoclub Bad Homburg e.V.” und ist in das Vereinsregister unter der
Nr. 1 VR 613 beim Amtsgericht Bad Homburg eingetragen.

Sitz des Vereins ist Bad Homburg v.d.H.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein widmet sich der Pflege und Förderung der Amateurfotografie zu kulturellen und künstlerischen Zwecken. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist durch den Verein nicht beabsichtigt.

Mitgliedschaft in Verbänden

Der Verein ist dem Deutschen Verband für Fotografie e.V. (DVF) angeschlossen, und zwar mit den Mitgliedern, die beim Vorstand des Fotoclubs Bad Homburg e.V. ihre Mitgliedschaft über den Verein beim DVF beantragt haben.

Der Verein und die beim DVF gemeldeten Vereinsmitglieder sind für die Dauer der Mitgliedschaft im DVF verpflichtet, die ihnen durch dessen Satzung auferlegten Verpflichtungen zu erfüllen.

§ 3 Mitgliedschaft

Ordentliches Mitglied kann jede an der Pflege und Förderung der Amateurfotografie interessierte Person werden. Ordentliche Mitglieder sind Personen, die an der Vereinsarbeit teilnehmen.
Der Antrag zur Aufnahme als ordentliches Mitglied ist schriftlich an den Vereinsvorstand zu stellen, der über die Aufnahme entscheidet.

Als Fördermitglied kann aufgenommen werden, wer die Ziele und die Arbeit des Vereins unterstützen möchte; dies gilt auch für Firmen und Institutionen.

Fördernde Mitglieder unterstützen die Aufgaben des Vereins, ohne an der Vereinsarbeit teilzunehmen; sie fördern die Vereinsarbeit durch Geld- oder Sachleistungen. Sie haben bei der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht

Der Antrag zur Aufnahme als Fördermitglied ist schriftlich an den Vereinsvorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet.

Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes mit Dreiviertelmehrheit in der Mitgliederversammlung ernannt.

Die Mitgliedschaft endet:

1. durch Tod

2. durch Austritt

3. durch Ausschluss

§ 4 Austritt und Ausschluss

Die Mitgliedschaft kann mit einer Frist von drei Kalendermonaten zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden. Die Kündigung ist nur wirksam, wenn sie dem Vereinsvorstand rechtzeitig in schriftlicher Form zugeht.

Bei DVF-Mitgliedern muss die Kündigung bis zum 15. September vorliegen.

Ein Mitglied kann durch Erklärung des geschäftsführenden Vorstandes ausgeschlossen werden,

a)    wenn das Mitglied mit der Zahlung der Beiträge für mehr als ein halbes Jahr im Rückstand
ist und trotz Mahnung nicht innerhalb von vier Wochen zahlt.

b)    wenn das Mitglied den Interessen des Vereins grob zuwider gehandelt hat, insbesondere, wenn es den Verein oder sein Ansehen geschädigt hat.

Der Ausschluss ist dem betreffenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

Gegen den Ausschluss kann Einspruch erhoben werden. Eine Begründung des Einspruchs muss dem Vorstand innerhalb von drei Wochen nach Erhalt des Beschlusses per Einschreiben mitgeteilt werden.

Nach Eingang des Einspruchs ist vom Vorstand unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, in der das ausgeschlossene Mitglied eine Anhörung verlangen kann.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung entscheidet über den Einspruch mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder. Das Mitglied, über dessen Ausschluss zu entscheiden ist, hat in dieser Versammlung kein Stimmrecht.

§ 5 Beiträge – Geschäftsjahr

Der Vereinsbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

Der Jahresbeitrag wird durch Lastschriftverfahren jeweils im Februar eingezogen, dazu hat das Mitglied eine Einzugsermächtigung zu erteilen.

In begründeten Notfällen kann der Vereinsvorstand einzelnen Mitgliedern auf schriftlichen Antrag für einen befristeten Zeitraum die Beitragszahlung ganz oder teilweise stunden oder erlassen.

Ehrenmitglieder sind nicht zur Beitragszahlung verpflichtet.

Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder die Leistung von Umlagebeträgen für die Finanzierung außergewöhnlicher Ausgaben und Anschaffungen beschließen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  • 1. die Mitgliederversammlung
  • 2. der geschäftsführende Vorstand, der aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Kassenwart besteht
  • 3. der erweiterte Vorstand, der aus dem Jugendleiter, dem Schriftführer und dem Webmaster besteht.

Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig vor Ablauf der zweijährigen Amtszeit aus, wird vom Vorstand ein Ersatzmitglied bestimmt, das dieses Amt bis zur nächsten Wahl kommissarisch übernimmt.

§ 7 Rechte und Pflichten des Vorstandes

Geschäftsführender Vorstand:

Dem geschäftsführenden Vorstand obliegen die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens.

Die Geschäftsführung und die Vertretung nach außen, auch gerichtlich, obliegen zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes gemeinsam.

Der geschäftsführende Vorstand lädt zur Mitgliederversammlung ein und leitet sie.

Er beruft, sofern die Lage der Geschäfte dies erfordert, aus dem Kreise der Mitglieder zu seiner Unterstützung einen Beirat oder zur Erfüllung besonderer Aufgaben einen oder mehrere Arbeitsausschüsse. Beirat und Arbeitsausschüsse berichten den Mitgliedern über Ihre Aktivitäten.

Außerordentliche Versammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert.

Der Vorstand legt die Tagesordnung für die außerordentlichen Mitgliederversammlungen fest und informiert die Mitglieder durch besondere schriftliche Einladung mit Tagesordnung.

Über jede Mitgliederversammlung und Vorstandssitzung ist durch den Schriftführer ein Protokoll aufzunehmen. Dieses wird vom Schriftführer und einem Vorstandsmitglied unterschrieben. Die gefassten Beschlüsse sind wörtlich in dem Protokoll festzuhalten.

Der Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. In der Mitgliederversammlung gibt er einen Kassenbericht über die vergangenen zwei Jahre ab.

Die Kassenprüfung erfolgt jeweils nach Ablauf eines Kalenderjahres.

Der Vorstand ist verpflichtet, in alle im Namen des Vereins abzuschließenden Verträge die Bestimmung aufzunehmen, dass die Vereinsmitglieder nur mit dem Vereinsvermögen haften.

Der Kassenwart übernimmt die Mitgliederverwaltung, einschliesslich der DVF-Mitglieder.

Erweiterter Vorstand:

Die Aufgaben des erweiterten Vorstandes werden in einer Geschäftsordnung festgelegt.

§ 8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre im Februar statt.

In der Mitgliederversammlung erfolgen:

Der Bericht des Vorstandes über die Zeit seit der vergangenen Mitgliederversammlung,

die Berichte des Kassenwartes und der Kassenprüfer.

Die Mitgliederversammlung beschließt über:

1.   die Entlastung des Vorstands,

2.   die Neuwahl des Vorstands,

3.   die Neuwahl zweier Kassenprüfer,

4.   die eingereichten Anträge.

5.   Verschiedenes, sofern erforderlich.

Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.

An dem der Mitgliederversammlung folgenden Clubabend wird das Protokoll dieser Versammlung zur Einsicht ausgelegt.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss mindestens drei Wochen vor der Versammlung erfolgen.

Anträge von Mitgliedern sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich an den Vorstand einzureichen und zu begründen.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, soweit nicht durch Gesetz oder Satzung eine festgelegte Mehrheit erforderlich ist.

Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Über die Art der Abstimmung (offen per Handzeichen, oder geheim per Stimmzettel) entscheidet die Mitgliederversammlung.

Bei Wahlen ist, sofern sich mehrere Kandidaten zur Wahl stellen, eine geheime Wahl durch

Stimmzettel erforderlich.

Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder.

§ 9 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer hierfür besonders einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Diese Versammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens 3/4 der Mitglieder anwesend sind. Für den Auflösungsbeschluss ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

Im Falle der Auflösung des Vereins soll das zum Zeitpunkt der Auflösung vorhandene Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an alle ihm zu diesem Zeitpunkt angehörenden ordentlichen Mitglieder verteilt werden.

Bad Homburg, den 22. Februar 2023

Geschäftsordnung für den erweiterten Vorstand

Gemäß § 7 der Satzung vom 27.2.2013 wurden die Aufgaben des erweiterten Vorstands in einer Geschäftsordnung festgelegt, die im November 2021 überarbeitet wurde.

Die aktualisierte Geschäftsordnung sieht folgendes vor:

1. Schriftführer-/in

a) Rolle des Schriftführers bzw. Schriftführerin (im Folgenden als „der Schriftführer“ bezeichnet)

Der Schriftführer gehört dem erweiterten Vorstand an, bringt sich in Diskussionen ein, ist jedoch nicht stimmberechtigt.

Er vertritt bei Abwesenheit aller Vorstandsmitglieder den Vorstand und übernimmt in diesem Fall die Leitung eines Mitgliedertreffens.

Er erhält zur Ausübung seiner Aufgaben Informationen vom Vorstand, von Mitgliedern sowie Arbeitsgruppen.

b) Aufgaben des Schriftführers

Mitgliedertreffen: Er protokolliert wichtige Entscheidungen, die die Mitglieder bei ihren regelmäßigen Zusammenkünften getroffen haben.

Vorstandssitzungen: Er übernimmt die Vor- und Nachbereitung der regelmäßigen Vorstandssitzungen. Er stellt die Agenda zusammen, protokolliert die Ergebnisse, hält die offenen Punkte nach und legt die unterzeichneten Protokolle an einem mit dem Vorstand abgestimmten Ablageort elektronisch ab. Die Protokolle werden vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer unterschrieben.

Die Moderation der Sitzungen obliegt dem Vorstand.

Mitgliederversammlungen: In Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand übernimmt er die Vor- und Nachbereitung von Mitgliederversammlungen.

Er unterstützt den Vorstand bei der Erstellung der Agenda und Einladung, die durch den Vorstand an die Mitglieder fristgerecht versendet wird.

Er holt Berichte der Arbeitsgruppen ein, protokolliert die Ergebnisse der Versammlung und holt die notwendigen Unterschriften ein.

Neue Mitglieder: Nach dem Beschluss durch den geschäftsführenden Vorstand informiert der Vorstand den Schriftführer über die Aufnahme eines neuen Mitglieds. Der Schriftführer versendet die Aufnahmebestätigung / Begrüßungsschreiben inkl. der Mandatsreferenz an das neue Mitglied.

2. Webmaster

a) Rolle des Webmasters

Der Webmaster, der in der Regel ein Clubmitglied ist, gehört dem erweiterten Vorstand an, nimmt nach Einladung an Vorstandssitzungen teil, ist jedoch nicht stimmberechtigt.

Er erhält zur Ausübung seiner Aufgaben Informationen vom Vorstand, von Mitgliedern sowie Arbeitsgruppen.

Sofern der Webmaster kein Clubmitglied ist, nimmt dieser an keiner Vorstandssitzung teil. Absprachen über dessen ehrenamtliche Tätigkeit sind direkt mit dem Vorstand im Einzelfall abzustimmen.

b) Aufgaben des Webmasters

Webseiten: Er hält die Internet-Seiten des Fotoclubs www.fotoclub-bad-homburg.de auf einem aktuellen Stand.

Dazu gehören insbesondere:

die technische Pflege der Webseite
die Aktualisierung der Daten von „Fotoclub – Intern“ (z.B. Daten der Mitglieder)
nach Bedarf Unterstützung der Mitglieder beim Hochladen von Bildern z.B. ins Forum oder in Fotogalerien der Mitglieder
die Einrichtung des Zugangs für neue Mitglieder bzw. Löschung des Zugangs für ausgetretene Mitglieder
Diese Geschäftsordnung gilt bis auf weiteres. Sie ist durch die Mitglieder des Gesamtvorstandes zu genehmigen.

Genehmigt vom Gesamtvorstand in der Vorstandssitzung am 05.01.2022.

gez. M. Wünsch gez. J. Steurer

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Michael Wünsch Joachim Steurer

gez. J. Katscher gez. L. Kurätzki

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Josef Katscher Lydia Kurätzki